Winterportraits im verlassenen Schlosspark

Ein klirrkalter, strahlender Samstag Vormittag Ende Februar. Neuschnee in Massen wie er schon lange nicht mehr in unseren Tälern zu sehen war, ein alter, verlassener Schlosspark und Julia… Zum Glück hatte ich meine Kamera dabei… Was für ein Zufall!

Julia lernte ich vor knapp einem Jahr bei einer Fotosession in Zusammenarbeit mit Intercoiffeur Top Hair kennen. Ihre Ausstrahlung, ihre Persönlichkeit und ihr Selbstvertrauen beeindruckten mich schon damals. Man merkt sofort, dass sie unglaublich gern vor der Kamera steht, fühlt sich dabei sichtlich wohl und ist sehr kreativ im Posing, wobei sie dabei nie übertreibt und sehr natürlich und authentisch bleibt.

Schnell war der Entschluss gefasst, gemeinsam eine Fotosession umzusetzen. Bis dahin vergingen aber noch einige Monate und gemeinsame Projekte mit Kirstin von Intercoiffeur Top Hair. Da ich nach der immer wieder etwas stressigen Vorweihnachtszeit Luft für eigene Ideen und Projekte habe, kam der heurige, späte, schneereiche Winter wie gerufen. Also kurzerhand bei  Julia angeklopft, ob sie Lust auf eine Winterportraitsession hätte, kurzfristig einen passenden Termin gefunden und noch schnell eine passende Location aus meinem Fundus ausgegraben.

Schon wenige Tage später trafen wir uns am frühen Morgen bei knapp -10 Grad in meinem Atelier. Wir packten Fotozeug, Outfits und Tee in meinen alten VW Syncro, fuhren zum nur wenige Autominuten entfernten Lehenhof und checkten schnell die Location aus. Die Sonne stand noch tief versteckt hinter den umliegenden Hügeln, was perfekt mit meinen Bildideen und dem gewünschten Bildstil harmonierte.

Die Outfitwahl von Julia traf perfekt meinen Geschmack für diese wunderbare Lifestyleportraitsession. Binnen einer guten Stunde hatten wir unzählige, phänomenale Bilder im Kasten und wäre uns die Kälte nicht schon längst bis an die Knochen gekrochen, hätten wir locker noch ein/zwei Stündchen anhängen können. Dies war aber eigentlich gut so, da ich als „Vielknipser“ in dieser kurzen Zeit mit einem derart talentierten Model schnell mal knapp über 200 Fotos geschossen habe, was die letzendliche Bildauswahl nicht gerade erleichterte.

Bei Tee und Kakao checkten wir zum wieder Aufwärmen im altehrwürdigen Kaffeehaus Reschinsky im Schnelldurchlauf die Bilder auf dem Kameradisplay. Model und Fotograf waren sichtlich begeistert und beschlossen, sich bald wieder für eine weitere Fotosession zu treffen. Ihr dürft gespannt sein!

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