Paarfotos am winterlichen Hochbärneck

Was war das für ein herrlicher Winter! Tage mit richtig klirrender Eiseskälte, Schnee bis in die Täler, welcher sich nicht nach 3 Tagen sofort wieder in braune Soße verwandelte und zufriedene Wintersportbetriebe in ganz Österreich! Trotzdem gibt es wohl mittlerweile fast niemanden mehr, der sich nicht auf den Frühling und endlich wärmere und trockener Tage freut.

Bevor es aber bald endlich so weit sein wird, zeige ich euch noch schnell eine ganz besondere, allerletzte Winter-Fotostrecke. Dafür traf ich mich mit zwei megalieben Menschen bei strahlendem Winterwetter an meiner neu entdeckten Lieblingslocation, dem Hochbärneck in St. Anton an der Jeßnitz.

Diese wunderschöne, ruhige Alm mit seinem urgemütlichen Almhaus und sogar einem kleinen Wintersportgebiet inkl. Schlepplift ist auf einem Plateau mit überwältigendem Panorama, herrlich gelegen auf 954 M. ü. M, direkt über dem Eingang zu den Ötscher Tormäuern, welche in die bereits weit über Österreich hinaus berühmten Ötschergräben münden und gibt einen herrlichen Blick auf die Nordflanke des Großen Ötschers und den direkt anschließenden Kleinen Ötscher frei.

Die Luft war an diesem herrlichen Tag sehr frisch und schneidig, aber dank dem Sonnenschein an windgeschützten Plätzen durchaus erträglich. So stapften wir umgeben von herrlichster Natur eine gute Stunde über die schneebedeckten Almwiesen, bevor wir eine süße, kleine Jagdhütte am Waldrand entdeckten, die zu einer kurzen Rast im warmen Sonnenlicht einlud.

Beim Durchstreifen des dahinter befindlichen Waldes war die Sonne unsere ständige Begleiterin und erfüllte den Tannenwald mit unbeschreiblich magischem Licht, wie man es im Winter nur ganz selten sieht.

Nach kurzer Rast bei Tee und Kaffee im Almhaus Hochbärneck spazierten wir noch auf den wenige Gehminuten entfernten Aussichtsturm, welcher knapp an einer Felskante hoch über den Tormäuern gegenüber dem Ötscher trohnt, um den herrlichen Ausblick zu genießen.

Nachdem die Sonne bald wieder hinter einer zarten Wokenschicht verschwand und der frostige Wind zulegte, zog es uns mit kalten Fingern und Zehen zum Schluss noch zu einem leckeren Mittagessen ins gemütliche warme Almhaus und unterhielten uns dort vorzüglich noch bis in den frühen Nachmittag hinein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*

code